Immer noch früher als gewohnt war ich wach, aber immerhin schon nicht mehr ganz so früh. Da wir noch Zeit hatten, bis wir zum Ferienlager fahren wollten, hab ich den Morgen genutzt, um weiter die Sachen aufzuräumen. Bis wir dann gegen 12 Uhr losgefahren sind. Da ich selber mal Teil des Ferienlagers (sowohl als Kind als auch als Betreuer) war, wollte ich unbedigt mitkommen, vor allem, weil ich mit einigen dort gut befreundet bin und sie natürlich wiedersehen wollte. Nachdem wir dann das Platzproblem im Auto geklärt hatten, sind wir auch schon los gefahren. es ist schon anders, jetzt wieder die brandenburgischen Wälder und weiten Felder zu sehen, wenn man lange Zeit nur Enge und Berge kannte. Deutschland wirkt echt viel weitläufiger im Gegensatz zu Japan. Dort angekommen waren wir leider ein bisschen zu spät und wir platzten schön ins Mittagessen rein. Wir haben dann die Kinder offiziell abgegen und ich wurde sofort von meinen Leuten dort empfangen und durfte natürlich wieder viel erzählen. Dabei ist es ganz schön schwierig bei den ganzen Dingen, die ich erlebt habe, erstmal einen Anfang zu finden. Deshalb kan ic mit: „Erzähl mal von Japan“ schlecht was anfangen. Nach dem Mittagessen wollten meine Mutter und ich eigentlich auch schon gehen, nur wollten alle anderen, dass wir noch da bleiben und so sind wir dann noch über die Einleitung des Ferienlagers geblieben. Danach haben sich dann die ganzen Kindermassen verteilt und ich konnte mich in Ruhe mit den Leuten dort unterhalten. Ich hab dann nur bemerkt, dass ich mich leicht unwohl gefühlt habe, weil alle irgendwie wollten, dass ich am liebsteb über das ganze Ferienlager über bleibe, während ich achon ein bisschen mit den vielen Leuten überfordert war. Dazu kam dann auch noch, dass ich müde wurde. Deshalb war ich schon ein bisschen froh, als dann alle zum Baden runter gegangen sind und wir somit die Gelegenheit hatten, uns zu verabschieden. Bevor wir allerdings nach hause gefahren sind, haben meine Mutter und ich noch einen Stop in Templin eingelegt und sind in die dortige Flammerie essen gegangen, da wir beide ja noch kein Mittag hatten und so langsam dann doch der Magen geknurrt hat. Nachdem wir das sehr leckere Mahl dort genossen hatten, sind wir aber nach Hause, wo ich dann meine Ruhe hatte.
day 175 [23.07.]
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