day 166 [14.07.]

Ein weiterer unspannender Tag, den ich komplett im Guesthouse verbracht habe. Da ich irgendwann im Laufe des Tages realisierte, dass das meine letzte Woche hier ist, stieg dann plötzlich Aufregung in mir an, ich meine… EINE Woche ist halt NICHTS. Die Tatsache, dass ich den Tag lang aber nichts gemacht habe, hat diesem seltsamen Gefühl in mir nicht wirkich geholfen. Ich hab halt hier nicht mehr wirklich was zu tun und mit den wichtigen, vorbereitenden Dingen kann ich noch nicht anfangen, so wie Koffer packen oder so… Und das macht mich schon irgendwie fertig. Ich kann mit so unfertigen Dingen wenig anfangen. Es ist nichts Ganzes, und noch nicht mal was Halbes, sondern so was unschönes davor. Versteht überhaupt jemand, was ich meine? Sowas endet bei mir meistens dann darin, dass ich bis zum letzes Punkt meine Zeit verschwende, mich ablenke um bloß nicht ständig an das Bevorstehende zu denken und mich noch mehr verrückt zu machen. Um also von dem Gedanken weg zu kommen, ständig Zeit zu verschwenden, übertöne ich meine Gedanken und verliere mich in Serien und Bücher. Ist vielleicht nicht die beste Lösung, merke ich schon selber. Immerhin hab ich mir einen Plan erstellt, was ich alles nich machen möchte bzw. muss und so ist jetzt die letzte Woche durchgeplant. HILFE ich fühle mich nicht bereit! Das einzige interessante was heute noch vorgefallen ist, ist, dass ich mal wieder von einem Guesthousemitbewohner Essen probieren durfte. Der Mexikaner hat ein bisschen herum experimentiert und jeder der vorbeikam hat er angeboten, etwas von seinem Ramen zu probieren. An sich war er ganz lecker und hatte einen leicht zimtigen Geschmack, wenn man mal die Schärfe wegnimmt, denn im Ramen schwammen mindestens fünf sichtbare Chillischoten. Na da muss man schon Durchhaltevermögen zeigen, wenn man das komplett essen möchte.

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