Heute wollten meine Schwester und ich noch ein Mal nach Harajuku. Während meine Eltern sich dann also eine andere Beschäftigung gesucht haben, sind wir zu zweit an andere Ende von Tokyo gefahren. Ich hatte mal wieder etwas Lust, ein bisschen an meinem Look zu arbeiten und war auch sehr zufrieden mit dem letzendlichen Outfit, nur das Make-up hat nicht ganz dazu gepasst. An der JR-Station angekommen, sind wir allerdings erst mal die Omotesando-street runter, bevor wir in die Takeshita-street gegangen sind, wo wir eigentlich hin wollte. Denn an dieser Straße gibt es die ganzen teuren Markenläden, wo wir uns wahrscheinlich nicht ein einziges Produkt draus leisten können. Aber interessant ist es trotzdem, einfach nur Mal die Straße runter zu laufen. nachdem wir dann bis zum YSL-Shop kamen, in dem Jimin und Jungkook schon mal waren (der Grund, weshalb wir die Straße hoch gelaufen sind), sind wir wieder umgekehrt und in die Nebenstraßen abgebogen. Auf dem Rückweg haben eine ziemlich coole Mauer gefunden und da ich noch ein Fotos von meinem Outfit brauchte (und die Mauer echt super gepasst hat), haben wir einen kurzen Photoshooting-Stop eingelegt. Da war gar nicht so einfach, denn obwohl die Straße super klein war, sind andauert Menschen oder Autos vorbeigekommen.

Nachdem wir dann ein paar gute Fotos hatten, sind wir weiter. Natürlich hatten wir nach kurzer Zeit schon die erste Tüte mit Klamotten in der hand. Irgendwann war aber meine SChwester ziemlich an ihrem finanziellen Limit, weshalb wir unsere Eltern angeschrieben haben, um uns mit ihnen zu treffen. Auf dem Rückweg zum Bahnhof konnten wir uns aber nicht davon abhalten, ein Zwischenstopp im Line Friends Store zu machen und da musste meine Schwester auch schon die letzten Yen aus ihren Portemonnaie kratzen und war anschließend komplett Pleite. Mit meinen Eltern zusammen sind wir dann noch ein bisschen auf der anderen Seite der Omotesando-street entlanggelaufen, weil dort viele architektonisch interessante Gebäude stehen, die oftmals eher weniger typisch japanisch aussehen. Wir sind dann also einmal die Omotesando hoch, in den Seitenstraßen halb wieder runter, dann aber Richtung Shibuya abgebogen und nach Shibuya gelaufen. Von dort aus sind wir dann zu meiner Familie ins Hotel gefahren, um dort Abendbrot zu essen. Es gibt dort nämlich einen Essenraum, wo man nur mitgebrachtes Essen essen kann. Da haben wir dann also den Abend genossen, mit Essen, Trinken und Uno spielen, während hinter uns am Tisch eine Gruppe Koreaner ziemlich laut eine eigene Party feierte. Nur am Rande erwähnt, habe ich mich dezent beobachtet gefühlt…