day 156 [04.07.]

In der Nähe von Kyoto befindet sich der der größte Binnensee Japans und zu eben diesen wollten heute fahren. Da hier alles super vernetzt ist, kommt man da auch easy hin und eine Stunde Bahnfahrt später, waren wir auch schon da. Der Strand lag auch nicht weit von der Bahnstation entfernt und nachdem wir durch einen kleinen Abschnitt des dortigen Dorfes gelaufen sind, kamen wir an dem sehr verlassenen Seeufer an. Hinter dem Strandtreifen waren einige kleine Läden und Verkaufstände, die aber alle geschlossen hatten. Auch waren wir bis auf zwei Japanerinnen, die kurz nach unserer Ankunft gegangen sind, völlig alleine.

So sind meine Eltern und ich dann ins Wasser gegangen, während meine Schwester und ich draußen blieben. Wir haben uns dann in den Schatten der Bäume dort gesetzt und ich hab gelesen. der Untergrund des Strandes war allerdings nicht ganz so angenehm, da es mehr kleine Steinchen als Sand waren, die beim barfuß Laufen schön in die Füße gestochen haben (oder wie meine Schwester es beschrieb: es ist als würde man über lauter kleine Legosteinchen laufen). Irgendwann haben wir dann beschlossen, uns auf die Suche nach etwas Essbarem zu machen und sind so den Strand weiter entlang gelaufen, auf der Suche nach einer hawaiianischen Bar, die hier wohl sein sollte. Tatsählich haben wir die auch gefunden und im Gegensatz zu allem anderen hier, hatte sie auch auf. Also sind wir dort eingekehrt und haben uns fett Essen gegönnt. War schon geil, so am Strand mit nicem Wetter, leckerem Essen und natürlich den Leuten, die man gern hat.Wir waren eine ganze Weile dort in der Bar, ehe wir wieder gegangen sind. Auf dem Rückweg zur Bahnstation haben meine Eltern dann entschieden, noch etwas weiter zu fahren, da hier in der Nähe ein Tempel ist, dessen torii im Wasser steht. Ich hab das ganze ja schon in größer auf Miyajima gesehen, aber meine Eltern halt nicht. Also sind wir sehr zu Freude meiner Sschwester da noch hingelaufen. Am Tor waren wir dann aber nicht alleine. Es wurde sogar irgendein Mädchen gerade professionell geshootet. Wie erwartet war das Tor kleiner als das vor Miyajima und auch die Location mit der fetten Landtraße zwischen Tor und Schrein war jetzt nicht ganz die beste, aber schön war es trotzdem. Wir saßen dann auf der Treppe am Wasser bis es anfing zu dämmern und wir uns auf den Rückweg gemacht haben, um nicht noch vom Gewitter erwischt zu werden. Wieder in Kyoto am Bahnhof, entschieden wir uns noch spontan dazu, noch einmal zum Aussichtsdach hochzugehen und fanden diesmal auch den Skywalk im Bahnhof. Zwar konnte man von diesen aus nicht in den Bahnhof rein sehen, aber hatte einen sehr guten Ausblick über das nächtlich beleuchtete Kyoto, was definitv sehenswert war. Nachdem dieser dann aber schloss, sind wir dan endgültig zurück. Dafür, dass wir eigentlich nur am See chillen wollte, wurde der Ausflug dann doch irgendwie ziemlich lang…

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