Für heute stand dann also ein Ausflug nach Kamakura mit Nicole und Marie an. Dafür hatten wir uns 12:30 Uhr an der Tokyo Station verabredet. Da die Station aber so rießig ist, haben wir dort erst mal eine halbe Stunde gebraucht, ehe wir zusammengefunden hatten. Von dort aus ging es dann mit der Bahn raus aus Tokyo. Irgendwie waren wir alle drei ziemlich müde, weshalb wir eher halb schlafend in der Bahn saßen. Circa eine Stunde später kamen wir dann in Kamakura an und suchten uns eine Route aus, die wir laufen wollten. Hier gibt es ulta viele Tempel und Schreine. Marie und Nicole wollten unbedingt ein paar bestimmte Dinge sehen, bloß leider lag das so weit auseinander, dass wir uns für eine Seite entscheiden mussten. Nachdem wir dass getan hatten und uns kurz im Konbini gestärkt hatten, sind wir dann auch schon in den ersten Tempel rein. Dieser war auch ziemlich groß und eindrucksvoll, vor allem, weil man auch mal in die Gebäude rein konnte. Deshalb waren wir allein da schon eine ganze Zeit beschäftigt. Nicole und Marie haben sich natürlich absolut passend verhalten und die ganze Zeit irgendwelche zweideutigen Anspielungen gemacht. Auch wenn das schon auf einer Seite lustig ist, kann das an einem heiligen Ort schon antrengend sein. Ich finde ja immer noch, das die Tempel bauwerksmäßig ganz schön eindrucksvoll sind. Nachdem wir dann da eine ganze Weile rumgelaufen sind, haben wir uns dazu entschieden, weiter zu gehen, da wir ja noch etwas anderes sehen wollten. Also sind wir Richtung nächsten Tempel aufgebrochen. Da hat man sofort gemerkt, dass wir nicht mehr in Tokyo sind, da es sofort bergig wurde und wir nach gefühlt fünf Minuten laufen Pause machen mussten, weil die Großstadtkinder nicht mehr konnten. Danach ging es dann aber weiter den Berg hoch, bis zum ausgesuchten Tempel. Zwischendurch hatte man sogar eine ziemlich gute Aussicht auf Kamakura (zumindest vermute ich, dass es diese Stadt war, die man in der Ferne sehen konnte). Der Tempel bei dem wir dann angekomme waren, war aber irgendwie ernüchternt klein. Dafür gab es ungefähr eine Millionen Tische zum Picknicken davor. Also sind wir dann weiter zu dem eigentlichen Schrein zu dem Nicole hinwollte, dem Sasuke-Inari-Schrein. Also mussten wir den Berg auf der anderen Seite wieder runter. Auf dem Weg haben wir dann einen Eingang in einer Bergwand gesehen, wovor ein Tori-Gate stand. Aus Neugierde sind wir durch den Tunnel gegangen und befanden und plötzlich in einem anderen Tempel, der wie eine eigene Oase versteckt und beschützt von den Bergmauern lag. Auch dort haben wir kurz verweilt, ehe wir dann weiter sind. Irgendwann hatten wir dann auch den Fuß des Berges erreicht und während wir durch die ganzen kleinen Wohnstraßen sind, auf der Suche nach dem Schrein, haben wir zwei suoer niedliche unscheinbare Läden in den Häusern gefunden, un denen natürlich auch was gekauft werden musste. Ich meine, in dem einem Laden gab es einfach alles mit Katzen! Wie hätte ich denn da nichts kaufen können? Nachdem wir einmal zu weit gelaufen waren um undrehen mussten, ahben wir auch den Schrein gefunden. Das besondere an dem war die ewig lange Treppe davor mit den vielen roten Toren, an denen wir natürlich auch erstmal eine Fotosession einlegen mussten. 
Der Schrein war eher klein und versteckt, weshalb wir auch die einzigen dort waren. Lediglich als wir angekommen sind, kamen uns welche entgegen, die ihn gerade verlassen hatten. Da es ein Schrein für die Inari war, standen dort überall unendlich viele kleiner Keramikfüchse rum (Inari sind Götter in Fuchsgestalt). Dabei waren es so viele, dass es schon eher vollgestopft mit ihnen wirkte. Selbst unter Wurzeln und an den Wegrand hatte irgendjemand diese Figürchen gestellt. Dort sind wir aber nicht ganz so lange geblieben, sondern haben uns wieder unten an dem Straßen einen Platz gesucht, wo wir kurz rassten und unsere letzten Lebensmittelvorräte vernichten können. Während wir also essend auf einer Bordsteinkante an einer Kreuzung saßen (so überhaupt nicht japanisch), haben wir auch den weiteren Plan besprochend. Für den Great Buddha war es leider scon zu spät, da dieser schon geschlossen hatte. Also haben wir uns dazu entschieden, noch and den Strand zu gehen, der hier ganz in der Nähe liegt. So sind wir dann, nachdem wir eine längere Pause auf dem Bordstein gemacht haben, zum Strand gelaufen. Mittlerweile hat es auch schon angefangen zu dämmern und wir kamen im Halbdunkeln an diesem an. Obwohl noch ein paar Leute da waren, war es ziemlich leer und wir sind eine Weile im Sand entlangspaziert. Auf de Weg zum Strand hab ich durch Hara-sans und Annikas Nachrichten herausgefunden, dass Taro-san, den wir ja auf der Farm kennengelernt hatten, hier in der Nähe arbeitet. Da es von unserem Punkt am Strand nur 10 Minuten zu Fuß da hin war, habe ich die anderen überredet, dort einen kurzen Stopp zu machen. Tatsächlich war er aber in dem Hsotel nicht, weshalb ich schon aufgab, bis dann der Angestellte, den wir ihm Hostel nach ihm gefragt hatten, uns noch hinterher gerannt kam und uns die Kneipe zeigte, in der er tatsächlich arbeite. Als Taro-san dann wegen uns raus kam, staunte er nicht schlecht, wie ich da so vor ihm stand. Kurz haben wir uns dann unterhalten, ehe er dann wieder zur Arbeit musste und wir auch wieder nach Hause gefahren sind.