Also ging es dann heute wieder ab zur Arbeit. Da ich gestern nicht wirklich früh ins Bett gegangen bin, fühlte ich mich heute morgen etwas müde und kaputt. Dazu kamen im Laufe des Tages dann noch leichte Kopfschmerzen und Hitze. Dementsprechend war der Tag nicht gerade geil. Auf Arbeit haben wir dann mit Packen angefangen. Das war ja auch die erste Aufgabe, die ich an meinem allerersten Tag auf der Farm hier machen musste, schon nostalgisch irgendwie. Anni und ich standen an jeweils verschiedenen Stationen. Ich jedenfalls musste 10kg Kisten mit natsubuntan befüllen. Am Anfang ging es wie immer klar, aber ziemlich schnell ging es wieder auf den Rücken. Vor allem nur auf die rechte Seite, da ich die ganze Zeit nur die Früchte von rechts aus den Kisten raus, nach vorne, in die Pappkartons zum Versenden packen musste. Natürlich schön die ganze Zeit leicht nach vorne gebeugt. Da bin ich froh, dass ich nicht mehr ganz so lange hier bleibe und endlich meine Rücken wieder erholen kann. Langsam nervt es mich auch selber an, dass ich immer darüber rum mecker… Als es dann Richtung letzte Pause ging (15 Uhr) wurde uns gesagt, dass wir diese durcharbeiten und stattdessen 16 Uhr erst Pause machen. Fand ich natürlich sehr geil, weil es mir je sowiesi schon nicht so gut ging und ich wenig Lust hatte 3 Stunden lang durchzuarbeiten. Aber beschwert habe ich mich natürlich trotzdem nicht und weiter gearbeitet. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Leute vom Versandunternehmen nur bis zu einer bestimmten Zeit da waren und wir bis dahin unsere Anzahl fertig haben mussten. Nach 16 Uhr waren wir allerdings mit Packen durch und Anni und ich wurden wieder zum Kisten stempeln und falten geschickt. Es ist echt angenehm, nicht komplett die 8 Stunden das Gleiche zu machen und auch mal Abwechslung zu haben (auch wenn 7 Stunden des Tages immer noch das Gleiche sind), den so hängen einem die einzelnen Tätigkeiten nicht sofort zum Hals raus. Wieder zuhause hatte ich mich dann für abends mit Flora zum Telefonieren verabredet. Während ich dann mein Essen zubereitet hab, hat dieses auch schon gestartet. Der restliche Abend wurde dann von diesem sehr interessanten, lustigen, aber auch tiefgründigem Gespräch eingenommen, was nach 3,5 Stunden gewungener Maßen durch Floras leeren Akku beendet wurde. Es hat mir jedenfalls noch mal geholfen und viele Dinge in meinem Kopf bestätigt, Danke nochmal an dich dafür, Flora… Obwohl der Abend damit für produktive Dinge eigentlich vorbei war, hab ich die Tatsache ignoriert, dass ich müde vom Tag war und hab meinen Schlaf geopfert, um noch ein paar Dinge zu schaffen. At least I answered a very important mail, which contains a big decision about my life and stay here in Japan (which I am still not confident enough about to speak it out loud). Und ich weiß grad nicht, warum ich dass auf Englisch geschrieben habe (vielleicht weil ich beim schreiben nebenbei mit jemaden auf Englisch geschrieben habe…). Ich bin zu faul, es zu löschen, also müsst ihr jetzt mit meinem möchtegern guten sentence leben! Ahhh es herrscht so ein Sprachenchaos in meinem Kopf…! Im rl red‘ ich nicht ganz so clear wie ich hier schreibe, denn eigentlich ist mein Sprachgebrauch a mess. Ein mix between English, Deutsch und 日本語 (nihongo)…
