day 113 [22.05.]

Ein neuer Tag, die selbe Arbeit. Ich fühle mich als würde ich jeden Tag das Gleiche schreiben. Da der schon erwähnte Youtuber es nun auch öffentlich erwähnt hat, glaub ich, dass ich nun auch seinen Namen nennen kann (danke noch mal an Tim, der mich darauf hingewiesen hat). Also es ist Ninotaku und wie wir am Morgenmeeting erfahren haben, kommt er am 25.. Beim Morgenmeeting wurde heute auch rumgefragt, wie viele Stunden wir geschlafen haben und ich war mit 7 Stunden zusammen mit Annika schon diejenige, die von den bolabaita am wenigsten geschlafen hat, aber die Frau von der Firma, die unser Meeting leitete, hatte wohl nur drei Stunden geschlafen, damit sie keine Tiefschlafphase hat und somit wacher ist. Na ich hoffe doch, dass macht sie nicht ganz so oft, weil sie kann ja nicht ihr halbes Leben ohne Tiefschlafphase schaffen. Heute hab ich dann mit der kleinen Tailänderin zusammengearbeitet, was für mich ausschloss, eine Palette unter unsere Kisten zu stellen, damit man nicht ganz so gebückt stehen muss, da sie nunmal zwei Köpfe kleiner ist als ich und sie somit nicht rankommen würde. Ich hab mich also schon auf mnur noch stärkere Rückenschmerzen eingestellt, da sich gestern dnatürlich bemerkbar gemacht hat. Aber zum Glück kamen die anderen auf die Idee, zwei Paletten so quer unter unsere Kisten zu stellen, dass Sai-san einfach auf den Paletten steht und somit ich eine Erhöhung habe, aber sie nicht. Heute hab ich dann auch möglichst vermieden, die Kisten auf die höheren Etagen zu wuchten und das hat auch halbwegs geklappt. Um ein paar kam ich natürlich nicht rum. Jedenfalls wat es ganz angenehm, mal wieder mit einem Nicht-Japaner zu arbeiten, da dann nicht im Akkordthempo sortiert wird, sondern in normaler Geschwindigkeit. Am Anfang fühlte es sich irgendwie richtig langsam an, aber auf jeden Fall angenehmer als gestern. Sie hat bloß leider noch weniger als die Krankenschwester geredet, nämlich gar nicht. Das einzige was ich deshalb als Nebenbeschäftigung machen konnte war Anni, Henrik, ERi-san und Taro-san zuzuhören, die neben mir ein Vierergespräch führten. In der Mittagspause haben wir uns dann nicht wie sonst immer in den Pausenraum gesetzt, sondern mal nach draußen. Also beziehungsweise wir wollten nach draußen gehen, aber waren zu faul unsere Schuhe zu wechslen, weshalb wir uns dann zu Chokko-san auf die Kante, wo die Waren verladen werden setzten. Das war quasi draußen.

Der Nachmittag verlief dann relativ unspannend, aber das gute war, dass wir am Ende mitgeteilt bekamen, dass morgen der letzt Tag senbetsu ist. Ja, endlich. Auf dem Weg nach Hause sind wir dann noch kurz Einkaufen gefahren, weil Henrik noch ein bisschen Brot kaufen wollte. Letztendlich endete es aber darin, dass alle viel zu viel kauften, wie eigentlich immer. Gut gelaunt sind wir dann nach Hause gefahren. Leider hat ankommen, duschen und Essen kochen + essen + für morgen vorbereiten soviel Zeit gekostet, dass ich nichts großes anderes mehr geschafft habe. Dafür haben Anna und ich uns noch Abends gegenseitig massiert. Meine Muskeln sind bestimmt dankbar dafür. Ich habe vor Muskelkater heute echt Probleme beim T-Shirt ausziehen gehabt, da ich meine Arme kaum heben kann.

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