Wir wollten heute gegen 9 Uhr aufstehen und obwohl ich schon etwas länger vor dem Weckerklingeln wach war und nur noch im Halbschlaf im Bett lag, fühlte es sich an wie richtig lange ausschlafen. Es war also ein mega enspanntes in den Tag starten. Gemütlich haben wir uns dann fertig gemacht. Während die anderen sich dann angezogen haben, habe ich noch mal nach dem Hotel geguckt, was wir uns gestern gemerkt hatten. Da die nur noch ein Zimmer frei hatten, haben wir dann schnell gebucht, da es ziemlich günstig war und wir keine Lust hatten uns noch nach einem anderen günstigen umzugucken. Das war schon irgendwie ziemlich seltsam für mich, da ich selber noch nie alleine ein Hotel gebucht habe und es schon seltsam ist, eine relativ große Menge Geld einfach per Internet (ich hab mit Paypal bezahlt) zu überweisen, ohne zu wissen, ob man dafür auch was bekommt bzw. wer das denn bekommt. Dann haben wir unser Gepäck bei Nicole liegen gelassen und sind mit der Bahn zu dritt nach Shiohama zum anderen Sharehouse von WorldUnite! gefahren. Dort wollten wir dann die Tickets fürs Ghibli Museum holen, die ja der Grund waren, weshalb wir zu diesem Datum wieder in Tokyo sein mussten. Beim Office angekommen stellte sich aber heraus, das es offiziell gar nicht offen hatte. Glücklicher Weise waren aber trotzdem Leute da die uns den Schlüssel für den Abstellraum geben konnten. Aus den Koffern haben wir dann die Ticktes geholt, haben auch da die Koffer aber da gelassen und sind Richtung Museum gefahren. Eigentlich wollten wir ja 14 Uhr da sein, da unsere Tickets eigentlich nur von 14 Uhr bis 16 Uhr waren, dass haben wir allerdings nicht mehr ganz geschafft. Der Weg dorthin war halt auch noch mal ’ne Stunde Fahrzeit. In der Zwischenzeit ist Marie, die sich mit uns dotr treffen wollte dann schon rein ins Museum, da sie nicht so lange draußen warten wollte. Auf dem Weg zum Museum sind wir erst Bahn gefahren, ehe wir die letzten paar Meter mit Bus fahren mussten. Das war eine kleine Herausforderung, denn an der Busstation fuhren ungefähr sieben Busse ab und alles war nur mit Kanjis ausgeschildert. Mithilfe der Kanjis vergleichen und dem Bussfahrer fragen haben wir dann unseren richtigen Bus gefunden. Glücklicherweise konnten wir auch hier mit der Suica card zahlen. Genau wie bei der Bahn piept man dann also beim Einsteigen ein, lediglich haben wir nichts zum auspiepen beim Aussteigen gefunden. Als wir den Bus verlassen haben, hat und allerdings auch niemand gesagt, dass wir etwas falsch gemacht haben. Also haben wir vermutlich alles richtig gemacht. Der restliche kurze Weg zum Museum war allerdings ziemlich schön, da das Museum eher außerhalb liegt, weshalb der Großstadtflair fehlte und wir zwischen einem Park und kleinen Wohnhäusern entlang liefen.

Beim Museum wurden wir kurz vorm Eingang abgefangen und nach Ticktes und Ausweis (also nur Anni, weil die Ticktes auf ihren Namen liefen) kontrolliert, dort hat dann auch Nicole ihr Ticktes bekommen, denn eigentlich hatte das Marie. Da sie aber schon rein ist, hat sie es einfach hinterlegen lasssen. das Museum an sich war echt schön, nur etwas kleiner als erwartet. Leider durfte man keine Fotos machen. Am interessantesten fande ich die ganzen Originalzeichnungen und Skizzen die dort ausgestellt wurden. Da wurde einem deutlich, wir wie Arbeit und Recherche hinter einigen Dingen steckten und es war sehr interressant, den Enstehungsprozess ein bisschen nachvollziehen zu können. Auch die Art und Weise der Animation wurde ein bisschen beleuchtet, allerdings konnten wir leider die Infotexte auf Japanisch dazu nicht lesen. Während die Marie und Nicole dann sich ins das Café gesetzt haben, sind Anni und ich in das Kino im Museum gegangen und haben und einen Kurzfilm dort angeguckt. das Ganze kann man auch nur einmal pro Museumsbesuch machen, da man dafür beim Eingang ein extra Ticket bekommt, was am Kinoeinlass abgestempelt wird. Nach dem Film haben Anni und ich dann beschlossen, erneut nach Shiohama zu fahren, da wir unsere Sachen dort gerne noch heute abholen wollten um sie zur Unterkunft zu bringen. Denn am Wochenende hatt das Büro nicht offen und ich wollte schon gerne an die Sachen noch vor dem Wochenende ran. Da ich im Hinterkopf hatte, dass das Büro um 18 Uhr schließt, mussten wir uns deshalb ganz schön beeilen. Also sind wir zurück zur Bahn, diesmal allerdings gelaufen, da wir keine Lust auf Busfahren hatten (geschweige denn eine Ahnung wo der fährt). Dann hieß es wieder den langen Weg zurück zum Büro. Auf dem Weg dorthin hat dann Anni allerdings herausgefunden, dass das Büro doch bis 19 Uhr offen hat. Das war Glück für uns, denn wir hätten es nicht mehr bis 18 Uhr hin geschafft. Dort haben wir dann also unser Gepäck dort geholt und sind dann mit dem zur unserer neuen Unterkunft gefahren. Ich hatte kurz nach der Buchung eine Mail bekommen, wo drin stand, wie wir einchecken können. Dabei mussten wir nicht mal zur Rezeption, sondern haben direkt eine Anweisung mit Wegbeschreibung, Türcode, Ort des Zimmerschlüssels und einigen extra Informationen bekommen. An der Zielstation in Itabashi, Oyama sind wir dann der uns gegeben Wegbeschreibung gefolgt, allerings war das nicht ganz so einfach, weshalb wir dann einfach auf google maps umgestiegen sind und es so auch gefunden haben. Und wie wir schon vermutet hatten, ist es ein Sharehouse. Dieses hier ist allerdings kleiner als die von WorldUnite! und auch noch ein bisschen rückständiger (ich glaube, dass ist nicht ganz das richtige Wort, aber hier ist halt alles ein bisschen gebrauchter und nicht sehr sauber… also dreckig ist es jetzt auch nicht). Außerdem ist es ein reines Frauenhaus. Mithilfe der check-in-Beschreibung haben wir dann auch unser Zimmer gefunden. War schon irgendwie komisch so ohne jemanden offizielles von der Vermietung oder so zu treffen dort einfach einzuziehen. Hier ist halt alles ein bisschen kleiner, nicht nur die Treppe läd zum Kopfstoßen ein, sondern unser Zimmer ist gefühlt auch nur gefühlte 6m2 groß. Nachdem wir dann unser Zeug dort abgeladen haben sind wir auch schon wieder los. Zuerst wieder zur Station, wo wir dann etwas gegessen haben. Wir haben uns ein relativ günstiges Burgerrestaurant ausgesucht, was halbwegs gut war. Danach sind wir dann wieder zurück zu Nicole nach Saitama gefahren um unserer restliches Gepäck von dort zu holen. Als wir dann da waren haben wir gleich die Chance genutzt und unserer Waschmittel sowie Fit bei Christina aus unserem alten Zimmer in diesem Sharehouse zu holen. Mit all unseren Sachen sind wir dann erneut mit der Bahn zurück gefahren. Dann endlich Punkt 0 Uhr hatten wir all unsere Sachen in unserem Zimmer, was ein erleichternes Gefühl. Die ganzen Planungen für den Abend fielen damit aber weg, weil wir echt nicht gedacht hätten, dass wir so lange brauchen.