Eigentlich dachten wir ja, da wir gestern frei hatten, dass wir heute wieder arbeiten müssen. Nachdem ich mich dann also aus dem Bett gequält hatte, mich angezogen hatte, meinen Sachen gepackt hatte und runter zum Frühstücken gehen wollte, teilte mir Anni auf der Treppe mit, dass wir heute anscheinend frei hatten. Sie sah über den Fakt, völlig umsonst aufgestanden zu sein genauso erfreut aus wie ich. Da wir aber nunmal schon wach waren entschieden wir uns dazu, zusammen mit Henrik den Sonnenaufgang anzusehen. Also haben wir uns Kamera und co. geschnapt und sind losgelaufen. Es war zwar schon hell draußen, aber die Sonne war noch hinter den Bergen. Ungefähr 10 Minuten Fußweg von unserem Haus entfernt fanden wir dann einen Park, von dem man eigentlich eine ziemlich gute Sicht hatte. Also haben wir uns da unter ein so bedachtes Häuschen gesetzt und in der Kälte gewartet. Aber das Warten hat sich gelohnt. Langsam kroch die Sonne hinter den Hügeln hervor und setzte den Himmel in rötliche Farben. Durch die Palmen im Park kam man sich eher ein bisschen wie in einem südlicherem Land vor und nicht wie in Japan.

Danach sind wir dann wieder zurückgelaufen und zuhause angekommen wieder schlafen gegangen, zumindest Anni und ich. Henrik meinte, er bleibt wach. Nach ein bisschen lesen bin ich dann auch wieder eingeschlafen.
Gegen 10 Uhr bin ich dann entgültig aufgestanden. Etwas später sind wir dann auch zu dritt einkaufen gefahren, da wir Pancakes machen wollten und Anni noch was im 100¥-Shop kaufen wollten. Das Einkaufen hat dann auch ein bisschen länger gedauert, da wir in mehren Läden waren. Wieder zuhause haben wir dann Eierkuchen gemacht. Diesmal mit einem anderen Rezept als letztes Mal, was auch besser funktioniert hat. Aber finde mal ein Rezept, für das man weder Waage noch Messbecher braucht (die Antwort lautet Tassenrezept). Den Teig haben wir ohne Zucker gemacht, sodass wir die auch herzhaft belegen konnten. Gegen 14:30 Uhr waren wir dann auch fertig mit braten und haben endlich „Frühstück“ gegessen. gerade die herzhafte Variante mit Käse, Bacon und Frühlingszwiebeln war sehr geil. Es sind sogar welche übrig geblieben, weshalb wir die für morgen zum Mitnehmen belegt haben, süß sowie herzhaft. Das gute daran ist, wenn man für oder mit mehreren Leute kocht, dass man mehr Auswahl hat. So hat jeder einfach was zum belegen der Eierkuchen dazugegeben und wir hatten von Bacon, über Schokocreme bis Zimt und Zucker einiges. Den restlichen Nachmittag hat dann wieder jeder für sich verbracht. Ich hauptsächlich in meinem Zimmer, mit der Intention, den Blog mal wieder aktuell zu bekommen. Allerdings hab ich für den Eintrag von gestern so ewig lang gebraucht, dass ich als ich fertig war, runter gegangen bin um Abendbrot zu essen. Da ich immer noch satt war, hab ich lediglich ein bisschen Reis und Fisch gegessen. Ich hatte mir bei irgendeinem Einkauf mal Eingelegten Fisch in ’ner Dose geholt und den jetzt ausprobiert, wa ziemlich lecker. Anschließend habe ich die Zeit wo noch Licht unten an sein darf und der Tisch benutzbar war genutzt um Tagebuch zu schreiben (ich häng so meilenweit hinterher…) und zu zeichnen. Morgen heißt es dann wieder ab zur Arbeit. Ich hoffe ja fast darauf, endlich nicht mehr Unkraut jäten zu müssen.