day 41 [11.03.]

Tja was soll ich sagen, der Tag hat nicht viel anders gestartet als die anderen Arbeitstage. Auf dem Weg zur Firma hatte ich mir eigentlich mal vorgenommen, ein bisschen Vokbeln zu lernen, allerdings bin ich meistens so müde, dass ich die Zeit lieber nutze um die Augen zu entspannen. Auch während des heutigen Morgenmeetings bin ich gefühlt fast eingeschlafen. Aber wenn alle an einer komischen Tafel stehen und über die Dinge reden, die dort raufgeschrieben sind und ich davon weder was verstehe noch lesen kann, schaltet mein Gehirn gerne mal ab. Dann hieß es wieder ab auf die Plantagen um Unkraut zu zupfen. Mittlerweile sind meine Knie echt blau und zerkratzt vom ständigem Hocken und Knien. Beim Jäten schaufelt man übringens eine ganze Menge Insekten und andere kleine Tiere frei. So zum Beispiel haufenweise Spinnen, Kellerasseln, Regenwürmer, Ameisennester (ich hasse Ameisen), aber auch kleine Frösche laufen einem über den Weg. Obwohl es ja gestern den ganzen Tag lang durchgeregnet hat, war die generelle Tempeartur wärmer als sonst. Nur der Wind war sehr stark heute und auch die Sonne hat sich zum Glück nicht ganz so oft sehen lassen, meine verbrannte Haut dankt. Generell habe ich das Gefühl, dass das Wetter hier nicht so bestöndig ist und gerne von Tag zu Tga wechslet, dann aber diesen andauert. In den beiden kleinen Pausen haben wir dann wieder von der einen älteren Japanerin irgendwelche Snacks bekommen. Kurz vor der Mittagspause haben wir dann die Plantage gewechselt, in der Hoffung von dieser aus beim Essen das Meer sehen zu können. Auf dem Weg dorthin konnte man es zwar sehen, von der Plantage aus dann leider nicht mehr. Und genauso unspannend wie der Tag begonnen hat, hat er auch geendet. Wir sind erst zurück zur Firma und von dort aus dann nach Hause, wo ich erst duschen war und dann mir Mittag für morgen vorgekocht habe. Währenddessen habe ich dann meine Wäsche, die ich ja gestern mit dem Handwäscheprogramm gewaschen habe, noch mal in die Waschmachine geschmissen, denn die Sachen waren immer noch ziemlich nass. Dort habe ich sie dann durch das 3 Stunden Lufttrocknungsprogramm gejagt, in der Hoffung sie trocken zu bekommen. Zum Abendbrot habe ich heute das selbstgemachte Curry von Kanou-san gegessen, welches zu zum Abschied gekocht hatte. Zum Glück hatte Sanou-san mir die letzt Portion davon gegeben, da ich ja noch nichts davon gegessen hatte. Die war allerdings ziemlich groß. An sich wäre dass ja nicht so das Problem gewesen, aber dazu war es noch sehr scharf und irgendwann hat dann die Schärfe den gesammten Geschmack überdeckt und es war ganz schön anstrengend, den ganzen Rest noch aufzuessen. Vor allem da ich nicht so großen Hunger hatte aber tonnenweise Reis dazu essen musste um es runter zu bekommen. Vor dem Schlafen gehen wurde ich dann wie versprochen von Anni massiert. Das hat ganz schön gut getan.

Wir haben heute wieder einen neuen Mitbewohner bekommen. Seinen Namen kenne ich allerdings nicht.

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