day 26 [24.02.]

Heute hatten wir dann auch mal wieder etwas vor. Christina, unsere Zimmermitbewohnerin hatte uns angeboten, eine Tour durch Tokyo zu machen. Sie kennt nämlich jemanden, der demnächst anfängt, Stadttouren durch Tokyo zu machen und gerne noch ein paar Kandiaten für eine Übungstour braucht. So sind wir dann zu viert auf nach Shinjuku, wo wir diese Person getroffen haben. Es stellte sich heraus, dass ich sie schon aus der Sprachschule kannte. Zusammen sind wir dann erstmal nach Okachimachi gefahren um dort den Ameyoko-Markt zu besuchen. Das ist ein relativ bekannter Markt in Tokyo wo ursprüglich Süßigkeiten verkauft wurden. Mittlerweile bekommt man dort aber sogut wie alles. Es ist übringens der einzige Ort in Tokyo, wo man versuchen kann zu handeln. Auf dem Markt gab es echt fast alles. Von Fisch und Meerestieren, die so frisch waren, dass sie teilweise noch weglaufen konnten, über Klamotten aller Art bis zu Obst, wo man eine einzelne Erdbeere für 20€ kaufen konnte. An dem Markt sind wir dann noch in eine Spielehalle gegangen, wo mir in so’nem Fotoautomaten Fotos gemacht haben. Diese sahen dank der Face-Filter sehr witzig aus, da diese für japanische Frauen ausgelegt waren. Danach ging es weiter zu dem Grab des letzten Samurais, wo uns Susan dann erstman eine ganze Menge über die Geschichte Japans und der Samurai erzählt hat. Alschließend sind wir dann in den naheliegenden buddhistischen Tempel und dem shintoistischen Schrein gegangen. Danach sind wir erst mal eine ganze Weile zu unserem nächsten Ziel gelaufen, dem Senso-ji Tempel. Das ist der älteste Tempel Tokyos und der war ganz schön beeindrucked. Auch die Ladenstraße die zum Tempel führt war ein interessantes Erlebniss. Der Tempel an sich ist mit seinem Tor trotzdem um einuges beeindruckender, nicht zu Letzt auch nur, weil er ganz schön groß ist.

Dort waren wir dann auch nich eine Weile und Susan hat uns nebenei einiges erzählt. Irgendwann beschlossen wir uns dann aber auf dem Heinweig zu machen, bzw. etwas Essen zu gehen. Also haben wir uns von den anderen verabschiedet und Anni und ich sind again zusammen nach Shinjuku gefahren. Bei unserer letzten Suche haben wir nämlich dort ein Restaurat gefunden, was ziemlich billig war, aber eine gute Auswahl hatte. Als wir es dann wiedergefunden hatten, unsere Essensmarken gekauft hatten und reingingen sahen wir dann auch warum… es war nämlich ein Stehrestaurant. Aber nun gut, dann haben wir das auch mal erlebt. Das Essen war trotzdem ziemlich lecker, bloß hatten wir beide leider viel zu viel, was dann darin geendet hat, dass wir die Hälfte des Essens zurückgeben mussten, was uns dann dezent peinlich war. Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir dann nich bei einem Straßenkünstler halt gemacht und uns seine Show angeguckt, die war jetzt allerdings nichts besonderes. Das highlight der Show war eher der Typ, den er aus dem Publikum zum mitmachen beordert hatte, der sollte nämlich (nach ein bisschen Show und Story) seine weibliche Begleiterin küssen und da hat sich der Typ so vehement dagegen gewährt. War schon niedlich wie sich beide so hochrot gegenüberstanden und sich nicht getraut haben. Allerdings wissen wir nicht, ob das wirklich ein Pärchen war, es hätte halt sehr gut sein können. Wenn sie eins waren, dann waren sie wirklich ganz schön prüde…

Immer noch viel zu voll gefressen sind wir dann anschließend zurück nach Hause gefahren.

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