day 20 [18.02.]

Der Tag hat begonnen, wie jeder andere Schultag auch, aufstehen, fertig machen, frühstücken und dann ab zur Bahn einmal durch Tokio im Berufsverkehr.  Heute hatten wir in der Schule schon wieder einen neuen Lehrer. Diesmal war es eine männliche Lehrkraft. Irgendwie war ich darüber erstaunt, weil ich noch nie einen japanischen Lehrer gesehen haben. Aber auch hier war der Unterricht nicht gerade anders als vorher. Nach dem Unterricht sind Anni und ich dann noch kurz da geblieben und haben die Hausuafgaben gemacht. Es gibt nämlich ober in unserem Gebäde einen relativ großen Raum mit Tischen, Stühlen, Büchern, Wasserspender und Getränkeautomaten, wo man sich jederzeit aufhalten kann. Nachdem wir dort fertig waren sind wir wieder einmal nach Shinjuku gefahren und von dort aus zum government buildung gelaufen, da man von dort aus einem sehr guten Blick über Tokio bekommen soll und das sogar kostenlos. Schon als wir unten standen, erschien und das Gebäude ganz schön riesig. Dann hieß es mit dem Fahrstuhl ab in den 45. Stock zum observation deck. Nach ungefähr 45 Sekunden waren wir oben und holy moly waren wir weit oben. Also für Leute mit Höhenangst ist das garantiert nichts. Aber die Aussicht war echt gigantisch. Man war viel höher als sämtliche Gebäde drum herum und es wirkte fast schon unwirklich weit oben. Natürlich gab es auch hier oben einen Getränkeautomaten. Wo wären wir denn, wenn man in einer Ecke in Tokio keinen finden würde…

Danach wollten wir noch zu einem Park in der Nähe gehen. Allerdings hatte der schon geschlossen, als wir ankamen (wir waren 16.40 Uhr da, 16.30 hat er zugemacht). Aber naja, wir kommen ja noch öfter in Shinjuku vorbei.

Als wir dann auf dem Rückweg mit der Bahn nach Hause gefahren sind, sind an einer Station plötzlich alle ausgestiegen und haben sich neu am Bahnhof angestellt. Etwas verwirrt sind wir den Menschen einfach gefolgt. Warum auch immer fuhr dann der Zug völlig leer weiter und wir sind in den nächsten eingestiegen und weitergefahren. Irgendwie passiert hier immer was, egal ob man sich was vornimmt oder auch nicht, und sei es auch nur von komischen Menschen angeprochen zu werden.

Wir haben abends dann noch erfahren, das der Typ vom Anfang, den wir die ganze Zeit über Vincent nennen, eigentlich Michael heißt.  Aber er sieht überhaupt nicht aus wie ein Michael! Ich glaube, wir werden ihn weiter Vincent nennen… das hat sich sowieso schon eingebrannt. Wird witzig, wenn wir ihn tatsächlich mal so ansprechen sollten….

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