day 18 [16.02.]

Den Tag haben wir relativ spät begonnen und uns dann fertig gemacht, um uns mit den anderen zum Karaoke zu treffen. Letztendlich sind wir erst gegen 14 Uhr los nach Kiba zu den anderen aus Shiohama. Das bedeutete für uns einmal halb durch Tokio fahren. Dort angekommen sind wir erst zu einem Familiy mart um uns was zu Essen zu holen und haben uns anschließend auf die Suche nach der Karaokebar gemacht, wo die anderen schon waren. Wärend wir so an einer Kreuzung standen und überlegt haben, wo wir denn nun genau hin mussten, hat sich dann plötzlich richtig seltsam ein Japaner zu uns gestellt. Er hat uns dann gefragt, wo wir hin wollten. Wir haben ihn daraufhin den Namen der Karaokebar gesagt und gemeint, dass wir da schon hinfinden (es war wirklich nicht weit weg). Allerdings war es nicht ganz so einfach ihn davon zu überzeugen. Man hat ihm fast angesehen, dass er überlegt hat zu fragen, ob er uns begleiten soll. Die Kommunikation mit unserem broken Japanisch ist halt manchmal nicht ganz so einfach. Jedenfalls sind wir dann weiter Richtung Karaokebar und er ist hinter ins in die selbe Richtung gelaufen. Wir haben kurz darauf noch mal einen Zwischenstop in einem Family mart gemacht, wo der Typ ebenfalls mit rein ist. Direkt daneben war dann die Karaokebar und wir haben dann essend auf die anderen gewartet. Der Typ ist dann endlich weiter gegangen. Ein bisschen verfolgt gefühlt haben wir uns ja schon. Erst recht als dann Caro (die kurz nach uns ankam, bloß aus der anderen Richtung) erzählt hat, dass sie ebenfalls von dem gleichen Typ angequatscht wurde. Sie war allerdings schlauer als wir und hat gleich mit „only english“ geantwortet, was ihn anscheindend ziemlich schnell zum Aufgeben gebracht hat. Den restlichen Nachmittag haben wir dann in der Karaokebar verbracht, welche sogar vergleichsweise ziemlich günstig war. Das beste war fast, dass man sich kostenlos Getränke nachfüllen konnte und die hatten dort von heißen Matchashake zu Melonsoda so einiges geiles. Ich will nicht wissen wie viel Liter ich in den paar Stunden dort getrunken hab, denn Anni und ich sind ständig nachfüllen gegangen… Gesungen wurden haupsächlich englische Lieder. Einmal lief auch 99 Luftballons wo de Lyrics dazu ganz schön witzig waren, da sie einige Fehler beinhalteten, vor allem da einige sich strikt an die Lyrics gehalten haben und so (absichtlich natürlich) laustark den falschen Text mitgesungen haben. Die Zeit ging viel zu schnell rum und schon mussten wir auch wieder raus. In der Zwischenzeit wasr es sogar schon dunkel draußen geworden. Der Größtteil ist dann zu dem Sharehouse in Shiohama gefahren, wärend ich mit zwei neu kennengelernten Leuten aus der Karaoketruppe zum Pokecenter in Nihombashi gefahren bin. Dort waren wir dann auch eine ganze Weile und ich war kurz davor eine menge Geld auszugeben, allerdings stellte sich an der Kasse heraus, dass es anscheinend ein Problem mit meiner Kreditkarte gab. Mein Japanisch reichte zwar um zu verstehen, dass die Karte nicht geht, aber um zu sagen, dass ich nicht bar zahlen konnte dann wieder doch nicht. Aber das war nicht nur mir sehr unangenehm sondern auch dem Verkäufer. Dem schien das ganze fast noch unangenehmer zu sein als mir. Obwohl ich ja diejenige war, die die Probleme verursacht hatte. Er hat dann zum Glück noch jemanden geholt, der Englisch sprechen konnte, aber auch nach dem wir es noch ein paar Mal probiert hatten, wurde die Karte nicht angenommen (obwohl sie davor in der Karaokebar noch funktioniert hat). Letzendlich musste ich dann die Sachen natürlich da lassen. Das war dem Verkäfer scheinbar so unangenehm, dass er sich fast im 90 Grad Winkel vor mir verbeugt hat. Das machte dann das Ganze für mich sehr unangenehm, da er ja überhaupt nichts dafür konnte. Eine insgesammt sehr komische Situation. Wir sind dann ebenfalls zu den anderen ins Share House nach Shiohama gefahren und ich muss sagen, dass die Aussagen, dass dieses Share House besser ist, leider stimmen. Es ist zwar deutlich kleiner aber dafür viel familiärer. Auch die Küche ist so viel ordentlicher, sauberer und dadurch angenehmer als unsere. Bei uns hat man dagegen gefühlt mehr Anonymität. Vom Share House aus wollten wir dann eigentlich noch Feiern gehen oder so, aber dass hat sich ganz schön hinausgezögert… das Problem dabei ist, dass die Bahnen nachts nicht durchfahren. Also entweder geht man früh genug los, so dass man die letzte Bahn noch erwischt, oder man wartet halt bis die erste wieder fährt. Da es allerdings immer später wurden entschieden Anni und ich uns dazu, nicht mehr mitzugehen, da wir keine Lust hatten, so lange wach zu bleiben. Da wir sind dann kurz vor den anderen los und mussten sogar noch rennen, um die letzte Bahn noch zu bekommen.

Die fuhr sogar nicht mehr mal mehr zu unserer eiegntlichen Station, da wir für diese Verbindung schon zu spät dran waren. Also wollten wir eigentlich von der einen Station, wo wir laut google maps umsteigen sollten mit fast 4 Stunden Wartezeit, laufen. Es stellte sich allerdings heraus, dass das über 2 Stunden Fußweg wären. Glücklicherweise habe ich dann jedoch heruasgefunden, dass wir quasi einmal an unserer Station vorbeifahren, und so sind wir dann einfacg früher ausgestiegen und sind noch ungefähr eine halbe Stunde nach Hause gelaufen. Die Bahn war sogar ziemlich voll und ungewöhlicher Weise haben fast alle geredet in der Bahn. Es war ganz schön seltsam in einer lauten Bahn in Japan zu fahren. An der letzten Station angekommen wurden wir dannn sogar von den Bahnmitarbeitern verabschiedet. Allerdings nur weil die sichergegangen sind, dass niemand mehr auf dem Bahnhof war, ehe sie ihn geschlossen haben.Es folgte ein sehr angenehmer Spaziergang durch den nächtlichen Rand von Tokio, wo niemand mehr auf der Straße war. Lediglich im Kombini, wo wir dann noch kurz waren, haben wir Menschen getroffen. So sind wir dann sicher und git gelaunt zuhause angekommen.

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