day 14 [12.02.]

Heute war der erste Tag, wo ich mal wieder früh aufstehen musste (ich habe es vermisst…kappa), da wir um 9:20 Uhr an der Sprachschule sein mussten. Tatsächlich kamen wir allerdings fast zu spät, weil die Bahnen nicht pünktlich ankamen. Das gibt’s also auch, verspätete Züge in Japan. Allerdings kann man sich hier von der Bahn einen Bescheid abholen wenn sie zu spät kam, damit man sich damit entschuldigen kann. Trotzdem kamen wir noch püntlich an. Dort haben wir dann erstmal eine Einführung bekommen, also so generelle Informationen, Zeiten der Unterrichtsstunden und Zusatzangebote, die die Schule anbietet. Ehrlich gesagt habe ich ein bisschen respekt vor einer japanischen Schule und bin mal gespannt, wie der Leistungsdruck in einer freiwilligen Schule für größtenteils Erwachsene hier aussieht. Hier mussten wir dann auch einen schriftlichen Test machen, wo unser Wissensstand abgefragt wurde. In diesem Test konnte ich ungefähr die Hälfte ausfüllen, davon war allerdings das meiste eher geraten als gewusst. Viel schwieriger war allerdings der mündliche Test danach. Dort habe ich gefühlt nicht verstanden von dem, was sie gesagt hat, erst beim Wiederholen ein bisschen. Außerdem habe ich immer nur sehr knapp geantwortet und kaum vollständige Sätze gebildet. Aber ich und müdliche Prüfungen waren noch nie Freunde. Von den Anderen habe ich allerdings ähnliches aus ihrem müdlichen Test gehört. Das hat mich dann ein wenig beruhigt. Gegen 12 Uhr waren wir dann hier auch schon fertig.

Auf dem Rückweg haben wir wieder ein Zwischenstopp in Shinjuku eingelegt. Ich Dulli habe nämlich überhaupt nicht an passende Steckdosenadapter vor meiner Abreise gedacht. Zum Glück hatte Anni einen mit, allerdings nur für USB und das hilf mir für meinen Laptop eher weniger. Zudem war ein Adapter für zwei Leute manchmal auch etwas schwierig. Also sind wir zum Apple Shop gegangen, weil ich kein Bock hatte stundenlang nach dem passenden Adapter von Steckdose zu Steckdose zu suchen, und hab mir einfach das Ladekabel neu geholt (und noch nen eigenen USB-Adapter dazu). Einmal Applaus bitte für meine Intelligenz.

Da wir danach noch reichlich Zeit hatten und außerdem das Wetter ganz annehmbar war, wollten wir uns noch ein bisschen weiter in Shinjuku umgucken und entschlossen uns, einmal den nahegelegenen Hanazono-Jinja Shrein zu besuchen. Der Schrein war eigentlich recht klein aber trotzdem recht schön. Wir haben auch nachdem wir uns einer rituellen Reinigung unterzogen haben, wobei uns freundlicher Weise eine sehr nette Japanerin gezeigt hat wie, ein Gebet gesprochen. Irgendwie war das Ganze schon ein kleines bisschen aufregend.

Anschließend haben wir noch nach ewig langem Suchen und Entscheiden etwas in Shinjuku gegessen und sind danach wieder Hause gefahren.

 

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