Heute schien endlich mal die Sonne. Nach gemütlichen ausschlafen haben Anni und ich uns entschieden, ein bisschen die Gegend zu erkunden. So sind wir also mittags los und haben uns ein bisschen Saitama angeguckt. Eigentlich wollten wir uns die Parks angucken, allerdings waren sämtlich eingezeichneten Grünflächen auf Google maps eher weniger grün. Es waren eher Spielplätze mit so’nem Sand-/Kieszeug und drei Bäumen drum rum. Allerdings haben wir am Anfang des Spielplatzes uns an einem Ticket Automaten noch Karten fürs Ghibli-Museum un Tokio geholt. Das haben wir zwar nicht komplett alleine geschafft aber konnten uns mit der Verkäuferin ganz gut verständigen. Das heißt also, einen Termin für den März haben wir schon (normalerweise muss man 6 Monate auf die Tickets warten). Wir haben festgestellt, dass Saitama auf der anderen Seite der Bahngleise, also gegenüberliegend von unserer, eigentlich ziemlich schön ist. Auf dem Rückweg wurden wir am Bahnhof dann allerdings von anfänglich zwei älteren Japanerinnen angeprochen. Höflich wie wir waren blieben wir stehen und hörten uns an, was sie uns sagen wollten. Am anfang haben sie uns so normale Dinge gefragt wie wo wir herkommen, ob wir Japanisch sprechen usw. jedoch wurden wir zeimlich schnell von insgesammt vier Japanierinnen belagert und vollgetextet. Wir wissen bis jetzt noch nicht, was sie eigentlich von uns wollten. Jedenfalls erzählten sie uns irgendwas davon, dass Buddha uns alle beschützt und glücklich macht, und wir doch mit ihnen zu einer bestimmten Station (die ich schon woeder vergessen habe) fahren sollen um dort gemeinsam happy zu werden. Wir allerdings haben versucht ihnen höflich beizubringen, dass wir uns mit unseren Freunden treffen wollen und eigentlich keine Zeit hatteb, DAs ging dann eine ganze Weile hin und her und egal was wir versuchten, die Frauen ahben nicht locker gelassen. Nebenbei haben sie immer mittels Google Übersetzer uns ihre Aussagen ins Englische übersetzt, aber ob die Übersetzungen das waren, was sie gesagt haben bezweifliche ich bei einigen. Igendwann haben wir uns dann dazu entschieden, dass wir hier mit höflichem Ablehnen nicht mehr weiter kommen und so sind wir uns entshuldigend einfach gegangen, haben allerdings noch ein Flugblatt in die Hand gedrückt bekommen, was wir natürlich nicht lesen können… keine Ahnung in was für ne Sekte wir da reingerannt sind.
Back at home haben wir uns dann mit Nicole und Marie getroffen um zusammen einkaufen zu gehen. So sind wir dann erst zur Einkaufmall in der Nähe gelaufen und anschließend zum Supermarkt. Das Ding ist nämlich, dass wir alle 4 nicht alleine kochen wollten in der Gemeinschaftsküche, da man sich gerade als Neuling ganz schön eingeschüchtert von den anderen fühlt (außerdem ist für eine Person kochen immer etwas schwierig). So haben wir uns dann Lebensmittel und Kochutensilien für alle besorgt. Aus dem besorgten haben wir dann etwas improvisiertes Ramenähnliches gemacht, also eigentlich Udonnudeln mit Brühe und Gemüsepfanne, was allerdings nicht nur mega geil aussah, sondern auch so schmeckte. Wir werden ab jetzt also öfter gemeinsam kochen.

Ich hoffe das liest noch einer hier. Ich poste es trotzdem hier, weil hier um Essen geht. Also was ich sagen wollte, Japan ist je ganz schoen teuer. Aber ihr habt doch sicher einen Reiskocher dort. Ich bin dann irgendwann auf Reis umgestiegen. Der ist sehr lecker, geht mit Reiskocher echt super und fuer japanische Verhältnisse ist der vergleichsweise günstig.
p.s.: das ramen sieht sooooo lecker aus.
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ja ich lese alle comments^^ich muss sie schließlich auch genehmigen.
Die Idee mit dem Reis ist zwar gut, aber nur Reis auf Dauer ist halt auch keine Ausgewogende Ernährung…
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