Als wir heute morgen aufwachten, mussten wir feststellen, dass es schneit. Ich erinnere noch mal daran, dass an dem Tag wo wir ankamen, man im Pulli rumlaufen konnte. Aber das sollte uns natürlich nicht aufhalten und so haben wir beschlossen, einmal zur Sprachschule Probe zu fahren und da wir da dann schon in Tokio sind, uns vielleicht noch ein bisschen umzugucken. Also sind wir dann am späten Vormittag los und haben auch ziemlich gut die Sprachschule gefunden. Der Ort an sich war jetzt nicht so spannend und so entschieden wir uns, zurück nach Shinjuku zu fahren, wo wir auf dem Hinweg umgestiegen waren. Davor allerdings kontaktierten wir noch die anderen aus Shiohama um uns mit ihnen zu treffen. Da die allerdings etwas länger nach Shinjuku brauchten als wir, gingen wir vorher noch etwas essen. Wir entschieden und für ein Ramenrestaurant mit Automaten. Also hieß es sich vorne am Schaufenster etwas aussuchen, schließlich konnten wir die Beschriftung am Automaten nicht lesen, sich die Nummer merken und dann am Automaten die Nummer drücken, bezahlen und den Bon bekommen. Mit diesen musste man dann zur Küche und den dort abgeben und hat dafür eine Nummer. Dann konnte man sich setzen und musste darauf warten, dass die Nummer aufgerufen wurde. Im übrigen gibt es in jedem Restaurant hier kostenlos etwas zu trinken, meistens ist es gekühltes Wasser. Der Ramen war jedenfalls lecker.
Wir waren dann trotzdem noch eher in Shinjuku als die anderen und so sind wir dann noch kurz in das mit dem Bahnhof verbundene Kaufhaus gegangen und die Kinderklamotten sind hier ja mal richtig niedlich. Schade dass die einem nicht passen (aber besser fürs Geld). Jedenfalls sind wir dann noch auf das Rooftop des Gebäudes gegangen, allerdings waren dort so hohe Mauern, dass man bis auf die Gebäude, welche höher waren, nicht viel gesehen hat. Danach sind dann auch die anderen angekommen und so sind wir dann zu siebend durch Shinjuku gelaufen. Ziemlich schnell haben wir ein Virtel gefunden, wo alles voller Spielehallen, Games- und Technikläden und diversen Automaten voll war.

Dort sind wir dann von Halle zu Laden und haben alles einmal auf uns wirken lassen. Die erste Spielhalle war so laut, dass man wahrscheinlich nach 5 Minuten dauerhafte Hörschäden bekommen hätte und so sind wir ziemlich schnell auch wieder raus. Sehr interessant ist ürbingens, dass Alkohol und Verträge erst ab Volljärigkeit gehen, also sprich ab 20, sämtliche Spielehallen sowie Porn allerdings schon ab 18 frei sind. Wir waren unter anderem auch in einem kleinen Laden mit hauptsächlich Anime-Merch, der so klein und vollgestopft war, dass man Mühe hatte, durch die Gänge zu kommen ohne etwas umzuschmeißen. Jedenfalls hatte der Laden auch ein Obergeschoss und was es da so alles zu finden gab, gehört nicht hierher…(Ich kann nur so viel sagen, da bekommt die Wendung „Scheiße war das geil“ eine völlig neue Bedeutung) Wir waren auch ein einigen anderen Spielhallen wo dann das eine oder andere auch mal ausprobiert wurde, allerdings stellte es sich manchmal als etwas schwierig heraus, sich durch die Anleitung zu kämpfen. Zwischendurch hatten wir dann auch jemanden aus unserer Truppe verloren, zum Glück aber auch wiedergefunden. Irgendwann sind wir dann aufgrund von Hunger noch in ein Fließband-Sushi-Restaurant essen gegangen und es war verdammt lecker. Hier gab es auch anstand Wasser Matchatee kostenlos dazu.
Danach sind wir dann wieder zurück zur Shinjuku Station um nach Hause zu fahren. Allerdings haben wir dort erstmal bemerkt, wie groß die eigentlich ist. Wärend der Teil aus Shiohama relativ schnell ihre Linie gefunden hatte, waren wir ertsmal vollkommen falsch. Aber nach gefühlt 20 Mal verlaufen und 10 Mal nach dem Weg fragen hatten wir dann auch endlich unsere Linie und unser Gleis gefunden. Auf dem Weg nach Hause habe ich allerdings Kopfschmerzen bekommen. Im Hippohouse angekommen haben Anni, Nicole, Marie und ich schon grob den Plan für Morgen besprochen, ehe ich dann schon aufgrund der stärker werdenen Kopfschmerzen früher als sonst ins Bett gegangen bin.