Heute war Tag der Ämter. Durch den Wecker bin ich nach einer durchschlafenden Nacht 9:30 Uhr aufgewacht. Zum Frühstück haben wir dann mittels Übersetzer versucht herraus zu finden, für welche Milch wir uns eigentlich enztschieden hatten, aber mehr als das sie mit Calcium ist, haben wir nicht erfahren. Hat aber nicht schlecht geschmeckt, also eigentlich ziemlich normal. Später sind wir dann gegen 12 Uhr zusammen mit den anderen und jemand von der Organsation zum Einwohnermeldeamt gegangen. Ich habe jetzt also offiziell meinen Wohnort in Saitama. Habe ich nicht gestern noch gesagt, dass die Japaner sich an die Pfeile auf dem Boden halten? Heute wurde mir das Gegenteil bewiesen. Ich bin enttäuscht. Denn wenn es eine Rolltreppe nach oben gibt, werden die Pfeile zum hochlaufen ignoriert, da man die komplette Treppe zum runterlaufen benutzt. Anschließend ging es zur Bank. Dort haben wir dann ein japanisches Konto eröffnet. Ich werde hier übringens ständig mit meinem Zweitnamen angesprochen, da der auf den Dokumenten immer an letzter Stelle steht und da nunmal im Japanischen normalerweise der Vorname steht. Ich bin ziemlich froh, dass wir jemanden von der Organisation dabei hatten, denn ehrlich, alleine wäre man bei sowas ganz schön aufgeschmissen. Weder hätte ich eine Ahnung, wo ich überall hin muss noch was ich alles dafür brauche bzw machen muss, es spricht halt keiner Englisch hier. Also heißt es freundlich lächeln und sich auf Japanisch zutexten lassen. Verstehen tu ich dabei nur die Verbenden und sowas wie bitte und danke, also alles das, was für den Inhalt absolut unwichtig ist. Um es auszuprobieren habe ich gleich mal 100円 (<- das Kanji für Yen) auf mein Konto überwiesen. Ich habe jetzt also umgerechnet nicht mal einen Euro drauf, hurra! In der Bank wurde ich tatsächlich kurzzeitig übel müde und konnte mich kaum noch konzentrieren, glücklicher Weise war das allerdings in der Wartezeit. Nachdem wir dann wieder zurück waren haben wir dann unsere Sim-Karten bekommen. Ich habe jetzt also auch mobile Daten hier. Allerdings habe ich keine japanische Telefonnummer. Um genau zu sein im Moment gar keine, da meine deutsche Simkarte natürlich nicht in meinem Handy ist. Das liegt daran, dass man hier erst wenn man 20 ist einen eigenen richtigen Vertrag mit Telefonnummer abschließen kann.
Am Abend haben wir dann beschlossen Ramen Essen zu gehen. Also hab ich die Restaurants in der Nähe rausgesucht und dann sind Anni, Lisa und ich auch schon los. Als wir dann an der zweiten Kreuzung gucken wollten wo wir lang müsse, hab´ ich dann festgestellt, dass ich mein Handy vergessen hatte. Als Guide hab ich also somit versagt. Wir haben dann natürlich trotzdem was gefunden. Bloß das Bestellen auf Japanisch war dann doch nicht ganz so einfach, vor allem, wenn man die Karte nicht lesen kann. Mit Hilfe der Kellnerin und viel hin und her haben wir es allerdings geschafft, sogar das ganze einmal vegetarisch zu bestellen. Als ich dan mit meiner Instantprint-Kamera ein Foto schießen wollte, um wenigtens eins von meinem ersten richtigen Ramen zu haben, musste ich festtellen, das ich keine Filme mehr drinnen hatte… also heute war echt mein Tag der Planung. Glücklicherweise hat die Kamera allerdings ne Speicherkarte drinnen, weshalb es doch ein Foto gibt^^

Back at home haben wir jetzt allerdings nur noch ein Problem. Wir kriegen unsere Klimaanlage nicht richtig zum Laufen. Bis jetzt hat sie nur kalte Luft ausgespuckt, was nicht gerade dabei hilft, den Raum zu heizen. Naja eine Nacht werden wir es schon überleben.
Also die Chinagruppe Papageno hast du richtig gut geleitet, dann wirst du das doch wohl auch in Japan schaffen^^
Mach dir nichts aus deinen Sprachkenntnissen. Du wirst schon bald Meister im Japanischen sein ❤ ❤
Hab einfach eine tolle Zeit
Deine Kathi
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