day 8 [06.02.]

Der Tag des Abfluges…

Meine Aufregung war so groß, dass ich trotz der 4 Stunden Schlaf am Tag davor es nicht geschaft habe, länger als eine Stunde zu schlafen. Ständig pumpte mein Körper eine neue Ladung Adrenalin in mein Blut und meine Gedanken kamen gar nicht mehr zur Ruhe. Deshalb waren wir auch viel zu früh in Tegel. Aber die verbliebe Zeit verlief viel zu schnell. Mein Koffer einschecken habe ich mich dann vor lauter Nervosität auch etwas dämlich angestellt, sehr zur Belustigung des Flughafenmitarbeiters. Am Flughafen habe ich dann neben Anni auch schon zwei der weiteren Work-and-Traveler kennengelernt. Und dann war irgendwann die Zeit des Abschiedes gekommenö einerseits war es schwer, aber auf der anderen Seite immer noch so unwirklich für mich, dass das wirklich ein Abschied für so lange Zeit war.

Ich, Caro und Anni in Tegel noch

Bei der Handtaschenkontrolle wurde an meinem Gepäck dann sogar einer Sprengstoffprobe unterzogen, von nebenbei einer sehr freundlichen berliner Mitarbeiterin kappa. Aber mein Notizbuch war dann doch nicht so explosiv wie vermutet. Im Flug nach Frankfurt saß ich dann auch erstmal alleine, also niemand neben mir den ich kannte.

Und dieser Flug war ganz schön schwer. Denn sobald ich im Flugzeug saß, kamm immer wieder ein Schwall an Gefühlen hoch. Immer wieder wurde mir schubweise bewusst, was und vor allen wen ich alles zurückgelassen hatte 7und dadurch auch schrecklich vermissen würde. Der Flug war allerdings ziemlich kurz und schon traf man sich mit den anderen wieder. Das half ziemlich dabei das ganze wieder auf die positive Schiene zu ziehen. Auf dem frankfurter Flughafen trafen wir dann auch schon auf den Rest unserer Truppe, also sprich alle, die mit AIFS an diesem Tag aus Deutschland nach Japan fliegen. Das Umsteigen lief problemlos ab und ehe wir uns versahen, saßen wir dann auch schon im Flieger nach Japan. Als wir gestartet sind, wurde es gerade dunkel. Also konnten wir die ganzen städte im schönen schein ihrer Lichter betrachten. Nach dem Abendessen, was wohlgemerkt eigentlich sogar ganz gut geschmeckt hat, bin ich dann irgendwann aufgrund meiner Müdigkeit in einen unruhigen und durchbrochenden Schlaf gedriftet.

 

 

 

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